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Abstract
In der Mixed-Methods-Forschung wird meist die Kombination qualitativer und quantitativer Daten desselben Datentyps (in der Regel von Befragungsdaten) behandelt. Mixed-Methods-Studien werden ungleich komplexer, wenn neben offenen und standardisierten Elementen gleichzeitig auch verschiedene Datensorten (etwa ethnografische Beobachtungen und standardisierte Befragungen) kombiniert werden. Der Beitrag illustriert anhand von zwei Beispielstudien zu raumsoziologischen Fragestellungen, dass der spezifische Mehrwert solcher Methodenkombinationen darin liegt, dass sie komplementäre Informationen liefern können. Der Beitrag diskutiert, wie eine Reihe von Problemen, die bei Mixed-Methods-Studien mit gemischten Daten auftreten, gelöst werden können. Insbesondere hängt es von der Forschungsfrage und der verwendeten Sozialtheorie ab, welches konkrete Mixed-Methods-Design am besten geeignet ist. Außerdem muss entschieden werden, welche Teilstudie Kernkomponente und welche die ergänzende Komponente ist.





