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Abstract
Für das Land Brandenburg sind erstmals landesweite Grundwassergleichenpläne mit Stichtagsbezug erstellt worden. Sie bilden eine Grundlage für regionale hydrologische und hydrogeologische Auswertungen. Die Messungen der Grundwasserdruckhöhen erfolgten im Frühjahr und Herbst 2011 unter Einbeziehung von Messstellen des Landes und rund 100 weiterer Institutionen. Für die Regionalisierung kam das geostatistische Interpolationsverfahren „Kriging mit externer Drift“ zur Anwendung. Diese Methode integriert bei der Berechnung der Grundwasserdruckhöhen vorhandene Fachkenntnisse über eine Sekundärvariable, die „externe Drift“. Als externe Drift wurde in diesem Projekt eine qualitative konzeptionelle Modellvorstellung der Grundwasserdruckfläche zugrunde gelegt. Somit wird der subjektive Einfluss einzelner Bearbeiter und die Anzahl erforderlicher Stützpunkte reduziert sowie die Reproduzierbarkeit verbessert.
Für die Erstellung weiterer Grundwassergleichenpläne kann zunächst der mit erhöhtem organisatorischem Aufwand erzeugte Plan von 2011 als externe Drift verwendet werden. Der Mess- und Arbeitsaufwand lässt sich damit erheblich verringern. Zukünftig können weitergehend präzisierte Pläne als externe Drift eingesetzt werden.





