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Abstract
Die Verbindung des Rechenkerns MODFLOW für Grundwassermodellierungen mit GIS-Werkzeugen auf OpenSource-Basis ist eine Möglichkeit, die numerische Grundwasserströmungsmodellierung einem erweiterten Kreis von Hydrogeologen verfügbar zu machen. Der Rechenkern MODFLOW (Harbaugh 2005) stellt ein effizientes und aktuelles Werkzeug zur Grundwasserströmungsmodellierung dar. GeoInformationsSysteme (GIS) bieten Möglichkeiten der Datenvorbereitung und -visualisierung für die numerische Grundwassermodellierung an. Eine Schnittstelle zwischen beiden ist daher von großem Interesse für eine Vielzahl hydrogeologischer Untersuchungen. Bisher wurden vielfältige eigenständige integrierte Werkzeuge zur Grundwassermodellierung entwickelt, die auf MODFLOW, MODPATH und Transportmodellierungswerkzeugen basieren. Andererseits stehen mittlerweile mehrere, leicht zu bedienende OpenSource-GIS zur Verfügung. Diese können mithilfe einer geeigneten Schnittstelle als Prä- und Postprozessoren für MODFLOW genutzt werden. Die OpenSource-Software GIS-MODFLOW bietet diese universelle Schnittstelle für verschiedene OpenSource-GIS an, indem es die von GIS-Werkzeugen über das Datenformat ESRI ASCII GRID bereitgestellten Daten in die entsprechenden MODFLOW-Eingangsdateien umwandelt und auf gleichem Wege die Ergebnisse wieder ausgibt.





