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Abstract
Zusammenfassung
Seit dem Jahr 1958 wird das gleichzeitige Vorkommen von Aortenklappenstenosen und kryptogenen gastrointestinalen Blutungen in der Regel aus Angiodysplasien des Zökums und Colon ascendens nach dem Erstbeschreiber als Heyde-Syndrom bezeichnet. Die pathophysiologische Verbindung beider Krankheitsentitäten ist nach wie vor unklar und möglicherweise im Bereich subtiler Veränderungen der plasmatischen Gerinnung zu finden. Es sind mehrere statistische und zahlreiche kasuistische Arbeiten zu diesem Thema veröffentlicht worden, wobei in jüngerer Zeit Zweifel an der Existenz eines solchen Syndromes geäußert werden. Wir beschreiben zwei Fälle, bei denen die Blutung nach Aortenklappenersatz durch Bioprothesen dauerhaft sistierte. Darüber hinaus wird ein Überblick über die vorliegende Literatur gegeben.
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1 Klinik für Kardiologie, St.-Vincenz-Krankenhaus, Akademisches Lehrkrankenhaus der Gesamthochschule Essen, Von-Bergmann-Straße 2, D-45141 Essen,





