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Erik Hornung, Der Eine und die Vielen. Altägyptische Götterwelt (Darmstadt 2009, Primus- Verlag, 304 S., geb. 3 29,90). [Die vorliegende Publikation stellt einen Nachdruck eines gut bekannten »Klassikers« der Ägyptologie dar, der in erster Auflage Darmstadt 1971 erschien und in der 6. Auflage von 2005 in überarbeiteter Form neu vorgelegt wurde; letzterer entspricht mit Ausnahme der Einbandgestaltung das vorliegende Buch. Erklärtes Ziel des Buches ist es, Forschungsmeinungen entgegen zu treten, welche im Alten Ägypten eine wesentlich monotheistische Gottesvorstellung sehen. Der wichtigste Punkt der Revision in der neuen Auflage betrifftdasjenige Phänomen, was heutzutage im Gefolge von Jan Assmann als »Kosmotheismus« der Ramessidenzeit in die Diskussion eingegangen ist. Die Überarbeitung betrifftvorrangig den Kernbereich der direkten wissenschaftlichen Diskussion über ägyptische Religion; bei den herangezogenen Quellen und deren Aufarbeitung wäre gelegentlich mehr zu machen gewesen, z.B. fehlt S. 49 für die Lehre des Brooklyner Papyrus die 1992 erschienene Edition durch Jasnow. Auch die Tafeln sind gegenüber der Erstauflage verändert und nunmehr alle farbig sowie in ihrem Umfang vermehrt, allerdings einige Bildmotive der ersten Auflage auch weggefallen.] J. F. Quack, Heidelberg





